
Ende Mai 2025 wurde das Walliser Dorf Blatten durch einen Felssturz verschüttet. Innerhalb weniger Augenblicke wurden Lebenswerke zerstört und Existenzen ausgelöscht. Eine Naturkatastrophe wie im Lötschental führt uns eindrücklich vor Augen: Risiken lassen sich nicht vollständig ausschalten. Zugleich belegt der Felssturz in Blatten, dass die Schweizer Elementarschadenversicherung selbst bei Ereignissen dieser Grössenordnung funktioniert.
In unserem aktuellen Jahresbericht beleuchten wir die Frage der Versicherbarkeit – und das weit über Naturereignisse und Elementarschäden hinaus. Neue Technologien, die beispielsweise heutige Motorfahrzeuge steuern, oder steigende krankheitsbedingte Arbeitsausfälle stellen die Versicherungswirtschaft immer wieder vor zusätzliche Herausforderungen.
In unsicheren Zeiten – Tragödien wie in Blatten und Crans-Montana tragen dazu bei – wächst das Verlangen nach Stabilität. Verantwortung darf dabei jedoch nicht vorschnell an den Staat delegiert werden. Dieser schafft den Rahmen, doch Stabilität entsteht erst im Zusammenspiel von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.
Jan Mühlethaler
Leiter Public Affairs und Kommunikation SVV
Stefan Mäder und Urs Arbter im Gespräch über die Rolle der Privatversicherer im Katastrophenfall, die Lehren aus der CS-Krise und warum solides Finanzwissen entscheidend ist für eine nachhaltige Altersvorsorge.
Es gibt Ereignisse, die teilen den Lauf der Zeit unweigerlich in ein «Davor» und ein «Danach». Nirgends tritt dies so augenfällig zutage wie in Blatten.
Moderne Autos sind fahrende Computer. Wenn es aber kracht, wird es schnell teuer.
Zunehmende Absenztage fordern Unternehmen und Versicherer.
Nina Fehr Düsel und Marco Natoli sprechen zur Lage der Versicherungswirtschaft und zum Ruf des Milizsystems.
Eine Nullrisikopolitik mag politisch attraktiv wirken, ist aber weder realistisch noch volkswirtschaftlich sinnvoll.
Während bei Unternehmen ab 50 Millionen Franken Umsatz die Versicherungsdurchdringung fast vollständig erreicht ist, besteht bei den ganz kleinen Unternehmen noch viel Potenzial.
Die Mehrgenerationensiedlung Käpfnach in der Zürcher Seegemeinde Horgen ist ein Begegnungsraum geworden, in dem auch über die 13. AHV-Rente und das Rentenalter diskutiert wird.
In einer instabileren Welt werden Exportausfallversicherungen wichtiger.
Am Tag der Versicherer in St. Gallen diskutierte der SVV, wie Versicherbarkeit erhalten bleibt, und wählte drei neue Vorstandsmitglieder.
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Der Vorstand ist das strategische Organ des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV. Er setzt sich zur Zeit aus 15 Mitgliedern zusammen.

Über 85 Prozent der im Schweizer Markt erwirtschafteten Prämien entfallen auf die Mitgliedgesellschaften des SVV.
