Hängende Glühbirnen an Drähten von unten gesehen.

Neue Innovationsstudie: KI, Wettbewerb und Regulierung prägen Branche

Branchennews
2. März 2026

Die neueste Innovationsstudie des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zeigt: Die Schweiz bleibt innovativ, doch die Dynamik verlangsamt sich. Die Analysen umfassen mehrere Wirtschaftssektoren und belegen deutliche Unterschiede bei Innovationsinputs, -outputs und öffentlicher Innovationsförderung.  

Die wichtigsten Erkenntnisse für den Finanzsektor

  1. Innovation im Finanzsektor ist robust.
  1. Fintechs treiben eher radikale Innovationen voran, Banken und Versicherer setzen vor allem auf schrittweise Innovation.
  1. Grosse Unternehmen prägen die Innovationsaktivitäten stärker als kleine. 
  1. Im Bankensektor fördern Wettbewerbs- und Technologiedruck die Innovation. Im Versicherungsbereich sind Kundendynamiken als Innovationstreiber weniger relevant.
  1. Digitale Technologien wie Cloud und KI sind in allen Segmenten zentral. 
  1. Innovationen mit Umweltbezug nehmen schrittweise zu.
  1. Regulatorische Unsicherheiten erhöhen Kosten und bremsen Innovation. 
  1. Zusammenarbeit mit Unternehmen und akademischen Partnern nehmen zu, Kooperationen mit Wettbewerbern sind noch selten.

Handlungsbedarf in der Innovationspolitik

Die Schweizer Innovationspolitik wird insgesamt positiv bewertet. Doch um mit dem strukturellen Wandel Schritt zu halten, braucht es gezielte Anpassungen der Rahmenbedingungen. Unternehmen sehen konkrete Defizite insbesondere bei regulatorischer Planbarkeit und Innovationsanreizen.

Zur vollständigen Innovationsstudie

Der Schweizerische Versicherungsverband SVV hat die Studie gemeinsam mit weiteren Branchenorganisationen unterstützt.